Herzlich willkommen in Hennersdorf
Herzlich willkommen in Hennersdorf – hier im Haus der Kindheit unserer Mutter.
Hier ist unsere Mutter aufgewachsen – zwischen Waldfarn und Himbeeren, umgeben von Bäumen, Wasser und herrlich reiner Luft. Dann ist sie ausgeflogen – hat die Welt bereist, war lange in London, hat in Dresden studiert, vier Kinder bekommen und einen wunderbaren Mann, hat vier Firmen gegründet und hunderte von Geschichten geschrieben. Ihr Häuschen in Hennersdorf jedoch war ihr dabei immer Heimat im Herzen. Und nun möchte sie diesen schönen Ort auch mit anderen Menschen teilen.
Wir freuen uns, dass ihr hier seid – und wir wünschen euch genauso viel Freude mit diesem zauberhaften Haus, wie wir hier empfinden.
Eure Familie Sternkopf
── Ausflugstipps ──
Unser Waldhaus liegt an einem Hang über dem Zschopautal, und eigentlich muss man hier gar nicht weg. Unsere Mutter könnte tagelang auf der breiten Terrasse sitzen und einfach über das Tal schauen. Der Wald direkt hinter dem Haus lädt ein zu ausgedehnten Wanderungen, und man könnte wohl eine Woche hier zubringen, ohne einmal das Auto bewegen zu müssen. Doch auch das Umland hält unzählige Überraschungen und wundervolle Orte für euch bereit. Ihre liebsten Tipps möchten wir hier mit euch teilen – und wenn die Zeit nicht ausreicht, kommt ihr eben einfach nochmal wieder.
Spaziergänge direkt vom Haus
Die Kleine Runde
Der absolute Favorit unserer Mutter. Ihr geht den kleinen Weg vom Haus hinunter bis zur Straße, dann den Berg hoch und auf der anderen Seite wieder hinunter bis nach Kunnersdorf. An der alten Textilfabrik verlasst ihr die Straße, die hier eine Linkskurve macht, und lauft geradeaus weiter über eine hölzerne Brücke. Sie liebt es, auf dieser Brücke zu stehen und dem Wasser beim Fließen zuzusehen. Im Sommer könnt ihr in den Fluten die grünen Haare der Nixen hin- und her wedeln sehen. Nach der Brücke kommen ein paar kleine Gärten, dann liegt rechterhand ein Spielplatz. Nach dem Spielplatz biegt ihr rechts in den Wald ein, überquert an der gesicherten Stelle die Bahnschienen und lauft dann unter den Felsen parallel zum Fluss durch das Tal. Nach ca. 20 Minuten erreicht ihr eine Wegkreuzung mit einer Bank vom Sachsenforst, wo ein kleines Bächlein den Hang hinuntersprudelt. Kinder und Hunde lieben es, dort ausgiebig zu plantschen – der perfekte Ort für ein Picknick. Von hier aus könnt ihr entscheiden, ob ihr den Berg hoch zum Kunnerstein oder bis nach Augustusburg laufen möchtet (sehr steil!), oder ob ihr ganz entspannt unten im Tal weiter nach Hennersdorf lauft. Gleich nach dem Waldausgang beginnt das „Topflappenviertel", wo der Hausmann Udo aus dem Dorf immer eine Kiste mit flüssiger Wegzehrung stehen hat. Steckt euch ein bisschen Kleingeld ein für die Kasse des Vertrauens, dann findet ihr unter der überdachten Holzbank eine spritzige Erfrischung. Von dort aus ist es nicht mehr weit bis zur Straße, die ihr bergab weitergeht durch das beschauliche Dörfchen. Am Ententeich nach der kleinen Kreuzung lohnt ein Stopp – dort wohnt auch der Pfau, den ihr manchmal rufen hört. Geradeaus weiter bis zur überdachten Holzbrücke, durch die Brücke durch und die Straße entlang weiter, dann den Berg hoch bis zur bunten Leistner-Villa und danach links rein zu unserem Häuschen.
Dauer: ca. 1–1,5 Stunden
Variante 1: Am Spielplatz geradeaus weiter unter der Eisenbahnbrücke hindurch bis nach Erdmannsdorf. Von dort könnt ihr mit der Drahtseilbahn nach Augustusburg fahren oder weiter ins Erdmannsdorfer Freibad laufen.
Variante 2: Wenn ihr direkt nach der hölzernen Brücke in Kunnersdorf rechts über die Wiese lauft, könnt ihr unmittelbar am Ufer des Flusses entlang spazieren. Kurz bevor die Zschopau einen Bogen macht, kommt ihr am „Meerjungfrauenfelsen" unserer Mutter vorbei, von wo aus ihr wunderbar aufs sprudelnde Wasser schauen könnt. Der Weg ist sehr schmal und teilweise extrem uneben, aber es lohnt sich. Nach der Flussbiegung müsst ihr unter der Bahnschiene durch den kleinen Tunnel durchkrabbeln, manchmal fließt dort Wasser durch, aber man kommt immer durch. Von dort führt der Weg wieder auf den Hauptwanderweg der Kleinen Runde.
Variante 3: An der Wegkreuzung, wo die Bank vom Sachsenforst steht und das Bächlein den Berg herunterquellt, könnt ihr den Weg hoch zum Kunnerstein nehmen.
Variante 4: Kurz nach dem Loslaufen ca. 100 Meter oben nach der Bergkuppe rechts rein in den Feldweg und über die Felder laufen bis nach Kunnersdorf. Wenn ihr Glück habt, sind am Stall die Esel und Schafe draußen – Kinder lieben es! Nach dem Stall links zum Dorf, vorbei an romantischen Fachwerkhäuschen und Apfelgärten. Die kleine Straße bergab, bis ihr bei der alten Textilfabrik rauskommt, wo es dann über die hölzerne Brücke zu den Kleingärten geht.
Kunnerstein
Ein echtes Highlight! Der Kunnerstein ist für unsere Mutter einer der magischsten Kraftplätze des Erzgebirges. Er steht am Westhang des uralten Vulkankegels, auf dem heute die Augustusburg thront. Von der hölzernen Schutzhütte und den vielen schönen Aussichtsplätzen rundherum bietet sich ein wunderschöner Blick über das Tal der Zschopau, die tief unten im Tal einen eindrucksvollen Bogen schlägt. Als Kind hat sie besonders die „Löwenhöhle" fasziniert, wie sie sie damals nannte. Packt euch ein Picknick ein und macht's euch hübsch hier oben – und die Stärkung werdet ihr brauchen, denn der Aufstieg hat's in sich. Von unserem Häuschen aus gelangt ihr über die Kleine Runde dahin, entweder von der Hennersdorfer oder der Kunnersdorfer Seite. Vom „Bächlein" am Kreuzungspunkt der Kleinen Runde schlängelt sich der schmale Pfad im Zickzack den Berg hinauf. Folgt einfach den weiß-roten Markierungen, die den Weg zum Kunnerstein kennzeichnen. Auch von Augustusburg aus könnt ihr zum Kunnerstein wandern. Ihr könnt mit dem Auto beim „Franzosenfriedhof" gegenüber vom Hotel am Kunnerstein oder an der Waldbühne parken.
Weihnachtsmannhaus
Noch eine Lieblingsstrecke unserer Mutter: der Weg zum Weihnachtsmannhaus. Ja, ihr habt richtig gelesen: Hier wohnt der Weihnachtsmann. Wirklich! Sie hat die Zwerge als Kind mit eigenen Augen oben aus der Esse gucken gesehen … Seit 50 Jahren haben wir als Familie ein weihnachtliches Ritual: Immer am Wochenende vor dem 1. Dezember gehen wir alle zusammen zum Weihnachtsmannhaus und geben dort unseren Wunschzettel ab. Wir stecken die zusammengerollten Zettel in die Fensterritzen der alten Blockhütte, gehen eine Runde ums Haus – und wenn wir wieder vorn ankommen, sind die Wunschzettel weg! Und der Weihnachtsmann hat in der Zwischenzeit für jeden von uns einen Adventskalender versteckt. Wer könnte da nicht daran glauben, dass es Knecht Ruprecht wirklich gibt?
Der Weg zum Weihnachtsmannhaus beginnt direkt hinter unserem Haus. Ihr lauft den kleinen Weg am Haus hinunter bis zur Straße, dann die Straße hoch und oben auf der Kuppe links in den Feldweg rein, der zum Wald hoch führt (Kammweg). Ihr könnt auch einfach den Weg hinter unserem Häuschen nach oben laufen in den Wald, bis ihr oben auf den Kammweg kommt. Diesen Weg lauft ihr ca. 2 Kilometer weiter, bis ihr oben auf dem Kamm angekommen seid. Dort macht der Weg eine 90-Grad-Biegung und auf einer kleinen Lichtung rechts seht ihr eine schwarze Blockhütte. Das ist das Weihnachtsmannhaus. Hinter dem Haus eröffnet sich ein herrlicher Blick über das Dittmannsdorfer Tal; wenn ihr wollt, könnt ihr dort hinunter und über Dittmannsdorf auf der kleinen Straße zurücklaufen. Oder ihr wandert weiter nach Witzschdorf (dort gibt es einen netten Gasthof zur Einkehr, bitte vorher die Öffnungszeiten checken) und von dort zurück nach Hennersdorf. Wenn ihr vom Weihnachtsmannhaus in Richtung Witzschdorf weiterwandert, geht nach ca. 400 Metern links ein Weg in den Wald hinein zu „Onkel Toms Hütte" (mit Wegweiser ausgeschildert). Wenn ihr dort hinunterwandert, kommt ihr in Hennersdorf bei der Holzbrücke wieder raus.
Hennersdorfer Knochen
Wenn ihr auf der Terrasse sitzt, genießt ihr bestimmt auch den weiten Blick ins Tal. Der Berg, den ihr gegenüber seht, ist der Hennersdorfer Knochen. Da lässt es sich auch gut drumherum wandern. Wir laufen gern den Weg hinunter ins Dorf, nach der Holzbrücke links bis zur Kreuzung, dann das Dorf hoch in Richtung Waldkirchen, und nach ca. 200 Metern geht ein steiler Weg links den Hang hinauf, der zum Knochen hoch führt. Oben im Wald gibt es verschiedene Wege, alle wunderschön. Unsere Mutter geht am liebsten am Waldrand entlang über die große Wiese, die ihr von unserem Haus aus seht. Dort setzt sie sich auf eine schöne Bank und genießt den Ausblick zum gegenüberliegenden Hang mit der bunten Leistner-Villa und unserem kleinen Häuschen.
Sternmühlental
Ein weiteres wunderschönes Wanderziel ganz in der Nähe ist die Sternmühle. In einem alten Fachwerkhaus aus dem Jahr 1541 ist heute eine hübsche Ausflugsgaststätte. Der Weg dahin führt durch ein idyllisches Tal mit einem kleinen Bächlein, das im Sommer besonders die Kinder an mehreren kleinen Badestellen ins Wasser lockt. Auch einen alten Bergwerkstolleneingang könnt ihr hier sehen. Im Sommer leuchten überall rote Himbeeren entlang des Weges, und auch Pilzsammler lieben die moosigen Fichtenwälder entlang des Tals.
Spaziergang durch Hennersdorf mit liebevollen Highlights
Natürlich lohnt sich in Hennersdorf auch ein Spaziergang durchs Dorf – und der kleine Ort mit knapp 300 Einwohnern hat mehr zu bieten, als man denkt. Wenn ihr beim Häuschen loslauft und hinunter ins Dorf geht, kommt ihr zuerst an der leuchtend bunten Leistner-Villa vorbei, die unsere Mutter immer ein bisschen an Pippi Langstrumpfs Villa Kunterbunt erinnert. Sie ist als ganz kleines Mädchen dort sozusagen aufgewachsen, weil ihre „Tante Annemarie" sie immer betreut hat, während ihre Mutti – unsere Großmutter – in Dittmannsdorf in der Schule als Lehrerin arbeitete. Unten im Tal erwartet euch dann die überdachte Holzbrücke – eine echte Rarität in unseren Breiten. Überdacht wurde sie, damit die Schafe beim Hinübertreiben nicht ins Wasser sprangen, hat ihr unsere Großmutter immer erzählt. Wikipedia sagt, dass das Dach die tragenden Balken vor der Verwitterung schützte – auch das mag stimmen, denn schließlich steht die 1840 errichtete Holzbrücke seit mittlerweile 185 Jahren! Unsere Mutter liebt es noch heute, wie als kleines Mädchen durch die Astlöcher zu schauen, wenn sie durch die Brücke läuft – aus diesem geheimnisvollen Blickwinkel sieht der glitzernde Fluss gleich noch viel schöner aus!
Nach der Brücke könnt ihr entscheiden, ob ihr links oder rechtsherum geht – beides lohnt sich. Nach links kommt ihr nach ca. 150 Metern an der Alten Schule mit dem Glockentürmchen vorbei, dessen Klang ihr zu jeder halben und vollen Stunde auch oben im Häuschen hört. In diesem Gebäude wohnt und arbeitet der Künstler Erik Neukirchner, bekannt für seine Plastiken, Skulpturen, Reliefs und Bronzearbeiten. An Sonn- und Feiertagen und nach telefonischer Absprache sind Atelier und Ausstellung geöffnet. An der Kreuzung Richtung Waldkirchen seht ihr den kleinen Ententeich mit den wunderschönen Mandarinenten und den sonnenfarbenen Taubenschlag. Biegt ihr an der Holzbrücke rechts ab, gelangt ihr zum Bahnhof Hennersdorf – von hier erschließt euch die Erzgebirgsbahn das gesamte Erzgebirge. Hinter den Bahnschienen seht ihr das schön restaurierte Fabrikgebäude von Rosskopf & Partner, das hochwertige Designermöbel in alle Welt liefert. Kurz dahinter findet ihr ein kulinarisches Highlight: das „Empanadas", ein zauberhafter Imbiss der gebürtigen Südamerikanerin Susie Benz, die an Wochenenden und Feiertagen Herzhaftes, Langos, Empanadas, Kaffee und Kuchen serviert. Wandert ihr hinter den Bahnschienen weiter, gelangt ihr ins Schönthal, das seinem Namen alle Ehre macht.
Weiter hinaus – größere Ausflüge
Augustusburg
Hoch über dem Zschopautal, auf dem Schellenberg – jenem uralten Vulkankegel, an dessen Westhang auch „unser" Kunnerstein liegt –, thront das Schloss Augustusburg, die „Krone des Erzgebirges". Kurfürst August ließ das mächtige Renaissance-Jagdschloss ab 1568 erbauen, und noch heute sieht man es von vielen Stellen im Tal aufragen. Ein Ausflug dort hinauf lohnt sich zu jeder Jahreszeit, für Groß und Klein: Unter einem Dach warten gleich mehrere Museen. Motorradfreunde kommen im großen Motorradmuseum auf ihre Kosten – eine der bedeutendsten Sammlungen Europas, weshalb man das Schloss auch liebevoll „Bikerschloss" nennt. Dazu gibt es ein Kutschenmuseum, das Schlossmuseum mit seinen Jagd- und Vogelkunde-Ausstellungen und dem prächtigen Venussaal, die Schlosskirche mit einem Altarbild von Lucas Cranach dem Jüngeren, das geheimnisvolle Brunnenhaus mit einem über 130 Meter tiefen Brunnen und – ein Tipp für die Kinder – den alten Schlosskerker. Vom Aussichtsturm schweift der Blick weit über das Erzgebirge, an klaren Tagen bis nach Leipzig.
Ein besonderes Erlebnis ist der Sächsische Adler- und Jagdfalkenhof direkt am Schloss: Bei den Flugvorführungen ziehen Falken, Adler, Bussarde und Uhus dicht über die Köpfe hinweg – schaut am besten vorher nach den aktuellen Vorführzeiten. Wer nicht mit dem Auto hinauffahren mag, nimmt die historische Drahtseilbahn: Unten in Erdmannsdorf steigt ihr in die kleine Standseilbahn, die euch in gut acht Minuten den steilen Berg hinaufzieht – oben sind es nur wenige Schritte bis in die Altstadt und zum Schloss. Und wenn die Kinder dann noch Energie haben: Am Freizeitzentrum Rost's Wiesen warten eine Sommerrodelbahn und eine hübsche Minigolfanlage, auf der sogar unsere Hennersdorfer Holzbrücke in Miniatur steht.
Augustusburger Musiksommer
Wenn ihr im Sommer bei uns seid, haltet euch den Augustusburger Musiksommer frei. Jedes Jahr von etwa Juni bis August verwandeln sich die schönsten Orte Augustusburgs in Konzertsäle – die Schlosskirche, die Stadtkirche St. Petri und im Freien auch die Waldbühne. Das Programm reicht von großen Konzerten bis zu kleinen, feinen Formaten; besonders zauberhaft ist die „Soirée mit 1.000 Kerzen" in der Schlosskirche. Die genauen Termine wechseln von Jahr zu Jahr – schaut am besten kurz auf die Seite des Musiksommers, ob während eures Aufenthalts etwas Passendes gespielt wird. Und ein Tipp: Auch hierher kommt ihr wunderbar autofrei mit der Drahtseilbahn hinauf.
Mit der Erzgebirgsbahn ins Erzgebirge
Einer der großen Vorzüge von Hennersdorf: Unten im Tal liegt unser kleiner Bahnhof, und von hier bringt euch die Erzgebirgsbahn – die Zschopautalbahn, Linie RB80 – ganz ohne Auto quer durchs Gebirge. Ein paar der liebsten Ziele unserer Mutter entlang der Strecke:
Erdmannsdorf-Augustusburg – nur eine Station, direkt an der Talstation der Drahtseilbahn hinauf zum Schloss.
Scharfenstein – vom Bahnhof sind es rund zehn Minuten bergauf zur trutzigen Burg Scharfenstein mit ihrem Weihnachts- und Spielzeugmuseum voller erzgebirgischer Volkskunst.
Annaberg-Buchholz – die alte Bergstadt mit der wunderschönen spätgotischen St. Annenkirche, dem Erzgebirgsmuseum mit Besucherbergwerk und dem Frohnauer Hammer, einem der ältesten Technikmuseen Deutschlands.
Und für das ganz große Abenteuer, vor allem mit Kindern: Fahrt mit der Erzgebirgsbahn bis zur Endstation Cranzahl und steigt dort in die Fichtelbergbahn um – eine echte Schmalspur-Dampflok, die euch schnaufend und dampfend in rund einer Stunde hinauf nach Kurort Oberwiesenthal bringt, den höchsten Ort Deutschlands, direkt am Fichtelberg. Werft vorher kurz einen Blick auf die Fahrpläne, dann klappt der Umstieg ganz entspannt.
Baden & Schwimmen
An heißen Tagen lockt das Wasser. Ganz in der Nähe – ihr könnt sogar zu Fuß über die Kleine Runde hinlaufen (gut eine halbe bis dreiviertel Stunde) – liegt das Freibad Erdmannsdorf mit seinem großen Sandstrand, ein herrlicher Ort für einen Familientag im Sommer (geöffnet in der Badesaison etwa von Mai bis September). Etwas weiter, aber ebenfalls einen Ausflug wert, ist das große Erlebnisbad Oederan mit seinen langen Rutschen. Und wenn ihr Lust auf einen richtigen Schwimm- und Wellnesstag habt – auch bei Regenwetter –, lohnt die Fahrt mit dem Auto (gut eine Dreiviertelstunde) ins Freizeitbad AQUA MARIEN nach Marienberg, eines der größten Erlebnisbäder Sachsens, mit Wellenbecken, Rutschen, Sole-Außenbecken und einer großzügigen Saunalandschaft.
── Essen & Einkaufen ──
Hennersdorf ist ein kleines Dorf – einen eigenen Supermarkt gibt es im Ort nicht, aber alles Nötige ist rasch erreicht. Am nächsten liegt der Netto oben in Augustusburg (dort bekommt ihr auch frische Backwaren). Wer eine größere Auswahl möchte, findet unten in Flöha viele Märkte dicht beieinander – Rewe, Edeka, Lidl, Aldi und Netto.
Zum Einkehren müsst ihr gar nicht weit: Direkt bei uns im Dorf, unten an der Zschopau, liegt das kleine „Empanadas" von Susie Benz mit herzhaften und süßen Teigtaschen, Langos, Kaffee und Kuchen (meist nur an Wochenenden und Feiertagen geöffnet – schaut vorher kurz nach). Ein gemütliches Wanderziel mit regionaler Küche ist die Gaststätte Sternmühle im Sternmühlental. Im Nachbarort lädt der Gasthof Witzschdorf zu gutbürgerlicher Küche, und oben auf dem Schloss Augustusburg könnt ihr in historischem Ambiente einkehren. Bei allen gilt: Die Öffnungszeiten wechseln – ein kurzer Blick auf die jeweilige Seite oder ein Anruf vor dem Losgehen lohnt sich.
── Zum Schluss ──
Wir hoffen von Herzen, dass ihr euch bei uns rundum wohlfühlt. Sollte doch einmal etwas nicht stimmen oder euch fehlen, sagt uns bitte gleich Bescheid, solange ihr noch da seid – dann kommen wir vorbei und kümmern uns darum. Nichts ist uns wichtiger, als dass ihr euch hier wie zu Hause fühlt. Und wenn es euch bei uns gefallen hat, freuen wir uns riesig, wenn ihr eine Bewertung dalasst – das bedeutet uns sehr viel und hilft anderen dabei, dieses zauberhafte Fleckchen Erde zu entdecken.